Wohngebäudeversicherung: Kündigung durch Versicherer vermeiden

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Aktuell finden viele Hausbesitzer Post ihrer Wohngebäudeversicherung im Briefkasten. Der Inhalt: eine deutliche Preissteigerung. Verweigert man die Unterschrift der um bis zu 14 Prozent teureren Verträge so droht gar die Kündigung der Wohngebäudeversicherung durch den Versicherer. Nach Angaben der Verbraucherzentrale NRW sollte die Wohngebäudeversicherung Kündigung durch Versicherer unbedingt vermieden werden. 

Kunden, die gekündigt wurden gelten als großes Risiko und bekommen demnach nur schwierig neue Verträge mit akzeptablen Konditionen. Entweder bedeutet dies also keinen Schutz oder nur zu hohen Preisen mit Selbstbehalten.

Angebote notfalls prüfen und annehmen

Angesichts einer drohenden Kündigung durch die Versicherung sollte man – sofern es nicht mehr möglich ist, ein günstigeres Angebot zu finden – das Angebot der aktuellen Versicherung annehmen und sich anschließend nach Alternativen umsehen.

Eine Wohngebäudeversicherung gilt laut Verbraucherzentrale beinahe als Pflicht. Immerhin schützt man sich damit vor Feuer-, Sturm-, Hagel- und Leitungswasserschäden. Das umfasst allerdings nur das Gebäude, nicht aber dessen Inhalt. Um die Immobilie wieder instand zu setzen würde der Versicherer jedoch im Falle eines Falles zahlen. Will man eine Hypothek aufnehmen, so verlangen die meisten Banken den Abschluss einer Wohngebäudeversicherung von vorneherein. Auch beim Wechsel der Versicherung braucht man dann das Okay der Bank.

 

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