Wichtige Versicherungen beim Immobilienkauf

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Beim Bau oder dem Kauf einer Immobilie gilt es einige wichtige Punkte zu beachten. Diese betreffen nicht nur das Objekt selbst oder die Finanzierung, vielmehr sollte der Augenmerk auch auf die Auswahl von geeigneten Versicherungen gelegt werden. Dieser Aspekt wird oft in der Bauphase vernachlässigt. Dabei können bereits in diesem frühen Stadium kostenintensive Schäden entstehen. In vielen Fällen werden auch die Kosten für die nötige Risikovorsorge nicht ausreichend hoch angesetzt bzw. gar nicht im  Finanzierungsplan berücksichtigt. 

Der rechtzeitige Abschluss aller wichtiger Versicherungen ist existenziell notwendig. Dabei gibt es auch Prioritäten zu beachten. So sind manche Versicherungssparten extrem wichtig, bei  anderen wiederum kann man darüber diskutieren ob diese tatsächlich gebraucht werden.

Welche Versicherungen sind wichtig?

Doch welche Arten der Vorsorge werden benötigt? Eine Wohngebäudeversicherung und eine Feuerversicherung, die im Falle eines Brandes leistet sind die wohl bekanntesten Formen. Außerdem sollte eine Absicherung gegen alle mögliche Elementarschäden obligatorisch für einen Immobilienbesitzer sein. Wird ein Bau oder Kauf über Bankmittel finanziert, verlangen Kreditinstitute in der Regel den Nachweis einer Feuerversicherung.

Selbstverständlich empfiehlt sich auch eine Hausratversicherung mit einer ausreichend hohen Deckungssumme, um gegen eventuelle Schäden, die nicht direkt zum Gebäude gehörende Dinge betreffen, gewappnet zu sein.

Eine weitere Überlegung ist der Abschluss von diversen Haftpflichtversicherungen. Falls dritte Personen zu Schaden kommen, reguliert die Haftpflichtversicherung alle entstandenen Schäden, die ansonsten der Hauseigentümer selbst aus Eigenmitteln stemmen müsste. Einer der wichtigsten Absicherungen ist hier sicher die Bauherrenhaftpflichtversicherung.

Versicherungen rund um die Finanzierung

Durch die Finanzierung einer Immobilie kommen auf den Besitzer langjährige monatliche Belastungen zu. Oft läuft eine Baufinanzierung über Jahrzehnte. In diesem langen Zeitraum kann viel passieren. Eine plötzliche schwere Erkrankung, die dauerhaft zu einer Arbeitsunfähigkeit führt, kann die ganze Existenz gefährden. Auch eine längere Arbeitslosigkeit ist oft der Grund für eine Zahlungsunfähigkeit. Wer sich gegen diese Risiken nicht absichert, lebt in der ständigen Gefahr, die Immobilie irgendwann nicht mehr halten zu können. Am Ende steht dann der Verkauf oder gar eine Zwangsversteigerung. Inzwischen ist es möglich sich gegen alle diese Risiken ebenfalls abzusichern.

Zu guter Letzt noch ein Wort zum Thema Rechtsschutzversicherung. Bis ein Bauprojekt schließlich  fertiggestellt ist kann es ein Menge Ärger geben. Immer wieder gibt es Schwierigkeiten mit Bauträgern oder Handwerkern, die Termine nicht einhalten oder Arbeiten nicht fachgerecht ausführen. Eventuelle Baumängel können zudem auch zu einem späteren Zeitpunkt auftreten. Deshalb gehört auch eine Rechtsschutzversicherung mit ins Portfolio.

Fazit

In Deutschland gibt es sehr viele unterschiedliche Versicherungen die direkt oder auch indirekt mit dem Erwerb einer Immobilie zu tun haben. Da heißt es den Überblick zu behalten und die für sich nötigen Absicherungen herauszufinden. Vor allem Verbraucherschutzverbände raten dazu sich von unabhängigen Experten beraten zu lassen und vor dem Abschluss immer mehrere Angebote genau zu prüfen. Mit den entsprechenden Versicherungsleistungen ist man auf der sicheren Seite.

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